Find your outer beauty2 min Lesezeit

Ich habe schon viel nach kostenlosen Themes gesucht und bin bald zu kostenpflichtigen übergewechselt, weil jene nie meine Anforderungen erfüllen konnten: zu wenige Funktionen, unausgereiftes Design, schwieriges Anpassen. Eine Ausnahme bildet das Standardtheme, das mit WordPress daherkommt: Twenty Sixteen ist gut gestaltet und typografisch recht ausgereift. Wäre es nicht der Standard, könnte ich es mir gut als Theme für textlastige Blogs vorstellen. 

Themeforest

Grundsätzlich suche ich Inspirationen zu Themes wild im Netz, prüfe das Theme dann immer auch auf Themeforest, sofern es dort vorhanden ist (und ich werde schon skeptisch, wenn es das nicht ist). Themeforest ist eine gute Plattform, die gewisse Qualitätsstandards und somit Sicherheit beim Themekauf bietet.

Als Start ist es gut, sich auf Themeforest einmal einen Überblick über die meistverkauften Themes zu verschaffen. Darunter etwa Avada, X, Enfold, Jupiter, The 7, Karma etc. Interessant für die Bewertung sind:

  • positive Ratings
  • Gesamtverkäufe
  • Funktionsumfang
  • Drag & Drop/Page-Builder
  • Support-Möglichkeiten

Die Themes unterscheiden sich nicht sonderlich im Preis, auch Responsive Design, Browser-Kompatibilität usw. gehören heute schon zum Standard. Ich prüfe dann stets genau den Funktionsumfang und teste unterschiedliche Templates bis auf die Knochen in den Demos (Achtung, frisst meist viele Ressourcen!). Dennoch kann man nicht bis ins Detail hineinsehen, ich habe auch schon danebengegriffen: Ich habe mit 3 aus den Top 20 der Themes schon gearbeitet – mit einem davon – vor allem seinem Page Builder – war ich nach Kauf sehr unzufrieden.

Support testen

Oft schreibe ich Themedesigner mit einer (echten) Frage vor dem Kauf an, um die Reaktion des Supports zu testen. Kommt keine Antwort, ist auch nach dem Kauf mit wenig Hilfe zu rechnen. (Viele Themes bieten heute allerdings Support erst nach dem Kauf an.)

Minimale Themes als Alternative

Eine Alternative ein wenig fernab des Mainstream ist das Elmastudio, sie bieten vor allem sehr minimale Themes, das ist vor allem Geschmackssache. Die Macher wirken sehr vernünftig und vertrauensvoll, das Feedback ist gut, weniger ist hier ein gutes Mehr. Ist also bestimmt einen Blick wert – und ihr Blog ist eine gute Quelle für Antworten und How-Tos.

Theme vs. Vanilla

Ich möchte gerne diesen Blog auf meinen eigenen Server transferieren, um ein wenig mehr Spielraum für Anpassungen zu haben. Im Moment finde ich es aber auch ganz spannend, mal mit der „Vanilla“ Version zu arbeiten, wo der Fokus ganz auf dem Text bleibt.

Theme vs. Template

Kleiner Hinweis: In WordPress-Kreisen spricht man von einem „Theme“ als das umfassende Paket, das oft mehrere „Templates“ oder Startvorlagen bietet, die bereits Funktionen und Design des Theme voreingestellt haben.

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