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Über den Bildschirmrand gefragt – 5 Fragen an Sabine Melnicki

# 1 Was muss digital sein in deinem Leben?

Alles, was mit vielen Daten und Automatisierung zu tun hat. Ich wiederhole mich ungerne, das wird mir schnell langweilig. Ich sitze lieber eine Stunde an einem Automatisierungsskript, als 15 Minuten zu Copy-Pasten.

Und mein Kalender, weil ich so viel herumschiebe und er auch als Aufgabenliste herhalten muss. Die Methode mit dem Bullet Journal habe ich oft probiert, aber weil ich keinen Bleistift mag, war das immer regelrechtes Tintengemetzel.

#2 Was muss analog sein?

Korrekturlesen, das klappt fehlerfrei nur auf dem Papier. Mein Hirn ist dafür zu fehlertolerant über den Bildschirm. Ich habe schon ganze Websites ausgedruckt deswegen. Klingt altmodisch, ich weiß.

Und Menschen treffen. Dazu brauche ich das Unmittelbare.

#3 Was ist deine Lieblingssoftware?

Diese Woche sind es kleine Dinge:

Recordit, das aus kurzen Screencasts GIFs macht, so einfach wie ein Screenshot, mini, simpel.

Und f.lux, das meinen Bildschirm abends auch auf dem Mac abdunkelt.

#4 Was ist aufsteigend, was absteigend?

Ich denke, aufsteigend ist definitiv VR, ebenso Internet of Things (IoT).

Hier ist nicht die Technik die Grenze, sondern die Imagination: Was brauchen wir überhaupt, was stiftet Sinn? Der Open-Source-Gedanke wird hoffentlich weiter bleiben.

Absteigend ist langsam lokal installierte Software, bald liegt alles in der Cloud.

#5 Wer ist deine Entwicklerheldin?

Lea Verou, CSS-Künstlerin.

Bildrechte: Death To The Stock Photo. (CC0)

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